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ESG wird zur Chefsache

Nachhaltigkeit ist längst kein Thema mehr für CSR-Abteilungen allein. Mit der CSRD, dem EU-Taxonomie-Rahmen und steigenden Anforderungen von Banken und Investoren wird ESG zur Kernaufgabe des Finanzmanagements.

Und damit verändert sich auch die Rolle des CFO: Sie sind jetzt auch verantwortlich für Nachhaltigkeitskennzahlen, Datenqualität und Transparenz in der Wertschöpfungskette. Und während viele noch über Ziele sprechen, suchen andere schon nach Systemen, die ESG-Steuerung messbar machen. Genau hier trifft Technologie auf Strategie.

Wer als CFO die richtigen Fragen stellt, kann Risiken minimieren – und gleichzeitig Profitabilität sichern.

Die 5 Fragen im Überblick – und warum sie entscheidend sind

1. Welche CO₂-Kosten treffen uns in den nächsten 5 Jahren?

👉 Warum CFOs fragen müssen: CO₂ ist längst keine „weiche“ Nachhaltigkeitskennzahl mehr, sondern ein harter Kostenblock. ETS I & II, CBAM und nationale CO₂-Bepreisungen führen dazu, dass Emissionen direkt in der GuV auftauchen. Wer heute nicht kalkuliert, zahlt morgen drauf – und zwar mit realem Cash-Out. CFOs müssen diese Kosten antizipieren, um Investitionen, Preise und Margen abzusichern.

2. Welche ESG-Daten erwartet unsere Bank?

👉 Warum CFOs fragen müssen: Kreditkonditionen hängen nicht mehr nur von Cashflow ab. Banken sind regulatorisch verpflichtet, ESG-Risiken zu berücksichtigen (EU-Taxonomie, CRR, EBA-Guidelines). Fehlen die Daten, steigen die Finanzierungskosten oder Kredite werden gar nicht mehr bewilligt. CFOs müssen sicherstellen, dass die „neuen Kennzahlen“ genauso verlässlich bereitstehen wie Bilanz und Liquiditätsplanung.

3. Wie bereiten wir uns auf den VSME-Standard vor?

👉 Warum CFOs fragen müssen: Der VSME ist ein pragmatisches Reporting-Tool für KMU – und entwickelt sich zum Türöffner für Finanzierungen und Investorengespräche. CFOs, die ihn früh implementieren, verschaffen sich nicht nur Compliance-Sicherheit, sondern auch Wettbewerbsvorteile bei Banken und Kapitalgebern. Wer abwartet, zahlt später höhere Zinsen und verliert an Attraktivität.

4. Welche Risiken entstehen in unserer Lieferkette durch EUDR & CSRD?

👉 Warum CFOs fragen müssen: Lieferketten-Risiken sind nicht mehr nur ein Thema für Einkauf oder Compliance – sie schlagen direkt auf die Bilanz durch. Importverbote (EUDR), Bußgelder oder Reputationsschäden können die Finanzierung verteuern oder ganze Märkte verschließen. CFOs müssen Szenarien und Risikovorsorge in die Finanzplanung integrieren, um Überraschungen zu vermeiden.

5. Wie machen wir Nachhaltigkeit messbar profitabel?

👉 Warum CFOs fragen müssen: Investitionen in Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft oder nachhaltige Produkte sind nicht nur Kosten, sondern können Margen stärken und Märkte öffnen. CFOs stehen in der Verantwortung, Business Cases für ESG-Initiativen zu rechnen und so dem Management den finanziellen Mehrwert sichtbar zu machen. Nur wer Profitabilität + Nachhaltigkeit zusammen denkt, wird auch Investoren und Banken überzeugen.

Fazit

CFOs sind die Brückenbauer zwischen Finanzwelt und Nachhaltigkeit. Wer diese fünf Fragen stellt – und beantwortet – sichert sich nicht nur Kredite und Investoren, sondern die Zukunftsfähigkeit des gesamten Unternehmens. Wer noch tiefer in das Thema einsteigen möchte, dem empfehlen wir auch unseren Beitrag "Finanzierung, Banken & ESG-Ratings im Mittelstand – Wie Nachhaltigkeit über Kredite entscheidet".

Viele CFOs sehen ESG noch als Pflicht – nicht als Potenzial. Doch wer Nachhaltigkeit als Steuerungsinstrument nutzt, kann Risiken minimieren und Margen sichern. Als osapiens Beratung bieten wir mit dem osapiens HUB das richtige Tool, um dieses Potenzial zu heben. Denn die ESG-Transformation ist kein IT-Projekt. Sie ist eine Führungsaufgabe, die Technologie, Prozesse und Verantwortung verbindet.

Unser Partner osapiens liefert die technische Grundlage – wir liefern die Führungslogik. Gemeinsam  entwickeln wir mit unseren Kunden Zielsysteme, KPIs und Reportingroutinen, die ESG-Informationen aktiv in Managemententscheidungen einfließen lassen. So wird aus Berichtspflicht echte Steuerungsfähigkeit – und aus Compliance Wettbewerbsvorteil.

Mehr Informationen dazu auch hier: 👉 OSAPIENS Beratung für Unternehmen – Von der Software zur Wirkung.

Wir unterstützen CFOs, ESG und Profitabilität zu verbinden – sprechen Sie uns an!

Juliane Höfler

19 Jahre Erfahrung als Unternehmerin, Managerin und Beraterin. Falls Sie Fragen zu diesem Artikel oder Interesse an einer Zusammenarbeit haben, schreiben Sie mir oder besuchen Sie mich auf LinkedIn.