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Kaum ein Unternehmen scheitert plötzlich. Fast immer gibt es Jahre vorher Signale: Die Margen schmelzen, obwohl der Umsatz stabil ist. Neue Anbieter gewinnen Kunden mit Modellen, die man selbst „nicht nötig hat". Die besten Nachwuchskräfte gehen dorthin, wo die Zukunft gebaut wird. Jedes Signal für sich hat eine plausible Erklärung, aber zusammen erzählen sie eine Geschichte, die niemand hören will: Das Geschäftsmodell, das das Unternehmen groß gemacht hat, trägt nicht mehr von allein in die Zukunft.

Die gute Nachricht: Wer diese Frage stellt, solange er noch aus einer Position der Stärke handelt, hat alle Optionen. Genau dafür ist der Geschäftsmodell-Check gedacht – eine strukturierte Überprüfung in drei bis vier Wochen, kein monatelanges Beratungsprojekt.

Was wir prüfen

Der Check betrachtet Ihr Geschäftsmodell aus vier Richtungen.

  1. Markt und Wettbewerb: Wie verändern sich Kundenbedürfnisse, wer greift mit welchem Modell an, welche Rolle spielen Technologien wie KI in Ihrer Branche – und zwar konkret, nicht als Buzzword?
  2. Ertragsmechanik: Wo verdienen Sie wirklich Geld, welche Kunden und Produkte tragen die Marge, welche zehren sie auf? Diese Analyse überrascht fast jedes Führungsteam.
  3. Robustheit: Welche Abhängigkeiten – von Schlüsselkunden, Lieferanten, Regularien, einzelnen Personen – gefährden das Modell? Hier fließt unsere Erfahrung aus dem Risikomanagement ein.
  4. Zukunftsszenarien: Wie sähe Ihr Geschäft in drei plausiblen Zukünften aus und in welcher davon verdient Ihr heutiges Modell noch Geld?

Methodisch folgt der Check der Verstehen-Phase unseres B-FECT-Prinzips: ehrliche Standortbestimmung statt Folienschlacht, mit Ihren echten Zahlen und Gesprächen mit Ihren Schlüsselpersonen.

Das Ergebnis: ein Befund, mit dem Sie arbeiten können

Am Ende steht kein Gutachten für die Schublade, sondern eine Entscheidungsvorlage: Was an Ihrem Geschäftsmodell trägt weiter und verdient Investition? Was muss sich verändern und in welchem Zeitfenster? Wo liegen neue Wertschöpfungspotenziale, die zu Ihren Stärken passen? Wir formulieren das bewusst zugespitzt. Ein Befund, der niemandem wehtut, hilft auch niemandem.

Häufig ist das Ergebnis übrigens beruhigender als befürchtet: Der Kern trägt, aber zwei oder drei Stellschrauben brauchen Aufmerksamkeit. Auch das ist ein wertvolles Resultat, es beendet die diffuse Sorge und ersetzt sie durch einen konkreten Arbeitsplan.

Für wen der Geschaeftsmodell-Check gedacht ist

Für Geschäftsführungen und Gesellschafter, die eines der Signale kennen: schleichender Margenverfall, neue Wettbewerber oder Plattformen im eigenen Markt, Technologiesprünge (aktuell vor allem KI), auslaufende Alleinstellungen, Nachfolge- oder Verkaufssituationen, in denen der Wert des Geschäftsmodells objektiv auf den Tisch muss. Und ausdrücklich auch für Unternehmen, denen es gut geht, denn dann ist der beste Zeitpunkt, die Frage zu stellen.

Und danach?

Der Check ist bewusst als eigenständiges Modul gebaut. Viele Kunden setzen die Ergebnisse selbst um. Zeigt der Befund größeren strategischen Handlungsbedarf, ist der Strategie-Sprint der logische nächste Schritt – die Analyseergebnisse des Checks fließen dort direkt ein, nichts wird doppelt gemacht.

Häufige Fragen

Wie viel Aufwand entsteht bei uns im Haus? Überschaubar: Zahlen und Unterlagen bereitstellen, drei bis fünf Gespräche mit Schlüsselpersonen, ein halbtägiger Ergebnis-Workshop. Die Analysearbeit liegt bei uns.

Bekommen wir eine ehrliche Antwort, auch wenn sie unbequem ist? Ja, das ist der Kern des Formats. Wir haben als CxOs selbst erlebt, was passiert, wenn unbequeme Wahrheiten zu lange höflich umschifft werden. Sie zahlen uns für Klarheit, nicht für Beruhigung.

Was unterscheidet den Check von einer Due Diligence? Die Perspektive. Eine Due Diligence bewertet für einen Käufer. Der Check arbeitet für Sie: Er zeigt nicht nur Risiken, sondern vor allem Handlungsoptionen und Potenziale.

Lassen Sie uns miteinander sprechen!

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Dr. Martin Bethke

20 Jahre Erfahrung im Top-Management in multinationalen Unternehmen, Start-ups und NGOs. Falls Sie Fragen zu diesem Artikel oder Interesse an einer Zusammenarbeit haben, schreiben Sie mir oder besuchen Sie mich auf LinkedIn.