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Drei Fragen zu Profitabilität und Nachhaltigkeit

Die Folgen der globalen Erderwärmung und der Verlust von Biodiversität bedrohen heute nicht nur Ökosysteme, sondern ganz konkret die Profitabilität von Unternehmen. Höhere Energiekosten, volatile Lieferketten und verschärfte ESG-Regulatorik machen deutlich: Nachhaltigkeit ist längst ein wirtschaftlicher Faktor – und die neue license to operate.

Gleichzeitig zeigt sich im Mittelstand, dass die Integration von Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie häufig schwierig bleibt. Warum ist das so? Und wie lassen sich Profitabilität und Nachhaltigkeit in der Praxis vereinen?

Im Gespräch mit mit Scarlett Eckert, Managing Director der Intalcon Foundation, hat Dr. Martin Bethke das Thema anhand von drei kurzen Fragen eingeordnet:

1. Warum tun sich Unternehmen so schwer, sich mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen?

Viele Unternehmen wissen zwar, dass Nachhaltigkeit relevant ist – aber sie unterschätzen weiterhin den direkten Einfluss auf Wertschöpfung und Margen. Gründe dafür sind u. a.:

  • fehlende Transparenz zu Klimarisiken und CO₂-Kosten

  • das Missverständnis, Nachhaltigkeit sei ein „Kostenblock“ statt ein strategischer Vorteil

  • Unsicherheit über regulatorische Anforderungen und wirtschaftliche Auswirkungen

  • Personalmangel und fehlendes Know-how in ESG-Themen

Im Ergebnis entstehen Reaktionsstrategien statt Zukunftsstrategien – und Unternehmen verlieren Zeit, Wettbewerbsfähigkeit und finanzielle Spielräume.

2. CSRD und Regulatorik: Pflicht oder Chance?

Die CSRD wird oft als Belastung wahrgenommen. Doch im Kern schafft sie etwas, das Unternehmen bislang gefehlt hat: Verlässliche Datenbasis, klare Prioritäten und operative Steuerungsfähigkeit.

Die neuen Offenlegungspflichten helfen Unternehmen dabei:

  • Risiken frühzeitig zu identifizieren

  • CO₂-Kosten und Klimarisiken finanziell zu bewerten

  • Investitionen faktenbasiert zu steuern

  • Nachhaltigkeit messbar mit Profitabilität zu verbinden

Richtig umgesetzt wird die CSRD zu einem strategischen Instrument – nicht zu einer Bürokratieübung.

3. Praxisbeispiele aus der Investmentwelt: Was funktioniert wirklich?

Unternehmen, die ESG-Themen frühzeitig strategisch verankern, entwickeln sich langfristig profitabler und stabiler. Das gilt besonders für kleine und mittelständische Unternehmen, die früh Risiken reduzieren und gleichzeitig Chancen nutzen:

  • energieeffiziente Prozesse

  • resiliente Lieferketten

  • geringere CO₂-Kosten durch Dekarbonisierung

  • Zugang zu Finanzierung und Fördermitteln

Ein klarer Trend: Kapital fließt zunehmend zu Unternehmen, die Nachhaltigkeit aktiv steuern.

Wie sich Profitabilität und Nachhaltigkeit vereinen lassen

Im Webinar zeigen wir, wie Unternehmen Nachhaltigkeit konkret wirtschaftlich nutzen können – von Kosteneinsparungen über Risikomanagement bis zur strategischen Neuausrichtung. Das Gespräch ist kompakt, praxisnah und richtet sich besonders an KMU, die vor einer Transformation stehen.

Video Vorschau

Wollen Sie Ihr Unternehmen profitabel und nachhaltig aufstellen?

Egal ob Sie ganz am Anfang der Transformation stehen, oder schon erste Schritte gegangen sind, wir unterstützen Sie bei:

  • Analyse der eigenen Position und Ausgangslage
  • Entwicklung einer zukunftsfähigen Unternehmensstrategie
  • Rechts- und prüfsichere Erfüllung der Regulatorik: CSRD, EUDR, LkSG und CSDDD
  • Digitalisierung und Automatisierung aller relevanten Prozesse
  • Implementierung des Nachhaltigkeitsmanagements
  • Interne und externe Nachhaltigkeitskommunikation (inkl. GCD Konformität)

Wir verschaffen Ihnen einen Vorsprung! Lassen Sie uns jetzt starten und buchen Sie einen kostenlosen Beratungstermin!

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Dr. Martin Bethke

20 Jahre Erfahrung im Top-Management in multinationalen Unternehmen, Start-ups und NGOs. Falls Sie Fragen zu diesem Artikel oder Interesse an einer Zusammenarbeit haben, schreiben Sie mir oder besuchen Sie mich auf LinkedIn.