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Es gibt Entscheidungen, die man nicht delegieren kann. Die Investition in den neuen Standort. Der Zukauf, der sich anbietet. Die Nachfolgefrage, die seit Monaten im Raum steht. Als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer tragen Sie diese Entscheidungen allein – und genau das ist das Problem: Im eigenen Haus gibt es niemanden, mit dem Sie sie wirklich offen durchdenken können. Das Führungsteam hat eigene Interessen, der Gesellschafterkreis eigene Erwartungen, und der Steuerberater denkt in Steuern, nicht in Strategie.

Dafür gibt es das Strategie-Sparring: einen Tag konzentrierte Arbeit an Ihrer konkreten Entscheidung – mit jemandem, der selbst über zwanzig Jahre als Geschäftsführer und Vorstand solche Entscheidungen verantwortet hat und keine eigene Agenda mitbringt.

Was das Strategie-Sparring ist – und was es nicht ist

Ein Strategie-Sparring ist keine Beratung im klassischen Sinn. Wir analysieren nicht monatelang, wir produzieren keine Foliensätze, und wir sagen Ihnen nicht, was Sie hören wollen. Stattdessen stellen wir die Fragen, die Ihnen intern niemand stellt: Was passiert, wenn Sie es nicht tun? Welche Annahme muss stimmen, damit der Plan aufgeht? Was würden Sie Ihrem besten Freund raten, wenn er vor dieser Entscheidung stünde?

Es ist auch kein unverbindliches Kamingespräch. Am Ende des Tages steht ein konkretes Arbeitsergebnis: eine Entscheidungsvorlage mit den bewerteten Optionen, ihren Risiken und Konsequenzen, einer klaren Empfehlung und den Kennzahlen, an denen Sie den Erfolg messen. Ein Dokument, das Sie so in die Gesellschafterversammlung, zum Beirat oder zur Bank mitnehmen können.

So läuft der Tag ab

Das Sparring folgt – wie alle unsere Projekte – dem B-FECT-Prinzip, komprimiert auf einen Tag:

Vorab (Verstehen): Sie erhalten ein kurzes strukturiertes Briefing-Dokument. Wir lesen uns in Ihre Zahlen, Ihren Markt und Ihre Ausgangslage ein – der Workshop-Tag beginnt nicht bei null.

Vormittag (Verstehen & Verankern): Wir schärfen die eigentliche Entscheidungsfrage. Erfahrungsgemäß ist die Frage, mit der Geschäftsführer ins Sparring kommen, selten die Frage, die wirklich zu entscheiden ist. Danach entwickeln und bewerten wir die realistischen Optionen – inklusive der unbequemen.

Nachmittag (Verhalten): Wir übersetzen die bevorzugte Option in Konsequenzen: Was heißt das für Organisation, Finanzen, Führung? Was ist der erste Schritt, wer verantwortet ihn, woran messen Sie nach 90 Tagen, ob Sie auf Kurs sind?

Follow-up (Wirkung): Zwei bis drei Wochen später besprechen wir in einem Termin, was seit der Entscheidung passiert ist – und justieren nach, wo nötig.

Für wen sich das Strategie-Sparring lohnt

Das Format passt, wenn drei Dinge zusammenkommen: eine konkrete, anstehende Entscheidung mit erheblicher Tragweite; der Wunsch nach einer ehrlichen Außenperspektive auf Augenhöhe statt eines Beraterprojekts; und die Bereitschaft, einen Tag lang wirklich offen zu arbeiten – auch mit den Zahlen und Themen, die sonst nicht auf den Tisch kommen. Typische Anlässe unserer Kunden: Standort- und Investitionsentscheidungen, Make-or-Buy-Fragen, Zukäufe und Beteiligungen, Nachfolge- und Führungsstruktur-Fragen, der Umgang mit einem disruptiven Wettbewerber.

Wenn Ihre Frage grundsätzlicher ist – „Wohin soll das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren?" – ist das Sparring der falsche Rahmen. Dann ist der Strategie-Sprint das passende Format: vier bis sechs Wochen bis zur priorisierten Roadmap.

Festpreis – und was daraus werden kann

Das Strategie-Sparring bieten wir zum Festpreis an. Sie wissen vorher genau, was Sie investieren und was Sie bekommen. Und falls aus der Entscheidung ein größeres Strategieprojekt wird: Der Sparring-Festpreis wird vollständig auf einen anschließenden Strategie-Sprint angerechnet. Das Sparring ist damit der risikoärmste Weg, unsere Arbeitsweise kennenzulernen.

Häufige Fragen

Muss ich allein kommen? Nein. Viele Geschäftsführer bringen eine zweite Person mit – Mitgeschäftsführer, CFO oder designierte Nachfolge. Mehr als drei Teilnehmende empfehlen wir nicht: Sparring lebt von Offenheit, und die sinkt mit der Gruppengröße.

Wie vertraulich ist das? Vollständig. Auf Wunsch schließen wir vorab eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Vieles von dem, was im Sparring besprochen wird, kennt im Unternehmen sonst niemand – das ist der Sinn des Formats.

Was, wenn ein Tag nicht reicht? Dann sagen wir das ehrlich – meist schon im Erstgespräch. Manche Fragen brauchen eine Analyse, bevor sie entscheidbar sind. Dafür gibt es den Geschäftsmodell-Check oder den Strategie-Sprint.

Lassen Sie uns miteinander sprechen!

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Dr. Martin Bethke

20 Jahre Erfahrung im Top-Management in multinationalen Unternehmen, Start-ups und NGOs. Falls Sie Fragen zu diesem Artikel oder Interesse an einer Zusammenarbeit haben, schreiben Sie mir oder besuchen Sie mich auf LinkedIn.